Die Gesundheitsreform ist auf den Weg gebracht.
Gestern hat Gesundheitsminister Philipp Rösler und das Kabinett die Gesundheitreform verabschiedet.
Ab 01.01.2011 wird der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wieder auf 15,5% steigen, um dem Defizit von 11 Milliarden Euro Herr zu werden. Für den Arbeitnehmer bedeutet das einen Beitragssatz von 8,2% und für den Arbeitgeber 7,2%. Somit läuft die aus Bundesmittleln finanzierte Beitragssenkung auf 14,9% einfach aus, so die Bundesregierung.
Philipp Rösler geht davon aus, dass 2011 der durschnittliche Zusatzbeitrag der Krankenkassen gleich null sein wird. Trotzdem sollen die steigenden Gesundheitsausgaben durch eine immer älter werdende Gesellschaft durch Zusatzbeiträge in den nächsten Jahren finanziert werden. Die Zusatzbeiträge dürfen maximal 2% des Haushaltseinkommens sein. Experten gehen davon aus, dass der Zusatzbeitrag bis 2020 bis zu 80,- € betragen kann. Da aber auch der Arbeitnehmer nur mit 2% belastet weden, muss der Rest der Steuerzahler den Ausgleich durch zahlen.
Wie schon in vorherigen Beiträgen erwähnt ist der Übertritt in die private Krankenversicherung (PKV) ab 01.01.2011 schon nach einmaligem Überschreiten der Pflichtversicherungsgrenze möglich.
Freiwillig in der GKV Versicherte und Arbeitnehmer, die jetzt das erste mal die Pflichtversicherungsgrenze überschreiten, können sich sofort einen Überblick über die Tarife und Leistungen der privaten Krankenversicherung (PKV) in unserem PKV Vergleich verschaffen.
Der Wechsel in die private Krankenversicherung wird ab 01.01.2011 leichter
Ein Sprecher des Gesundheitsministerium hat gestern angekündigt, dass der Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die private Krankenversicherung ab 01.01.2011 schon im ersten Jahr des Überschreitens der Pflichtversicherungsgrenze möglich sein wird. Somit hält der derzeitige Gesundheitsminister Philipp Rösler FDP das Wahlversprechen.
Unser Tipp: Kümmern Sie sich in diesem Jahr rechtzeitig um den Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV). Zum Jahresende beginnt wie jedes Jahr die Wechselzeit. Mit der Neuregelung ist ein zusätzliches enormes Wechselaufkommen zu erwarten.
Ihr Finanzcoach und Krankenversicherungsexperte
Markus Kopka





